Berufung
Gott hat für jedes seiner Kinder einen Lebensplan. Uns hat Jesus Christus angesprochen, als Diakonisse zu leben. Jede von uns hat ihre Berufung auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfahren. Manchmal verlief sie äußerlich ganz unspektakulär, doch innerlich wühlte sie uns auf. Besonders, wenn unsere eigene Lebensplanung in eine ganz andere Richtung gehen sollte (Beruf, Ehe, Familie). Dann gab es erst einmal Reaktionen wie Zögern, Unverständnis oder Abwehr. Manchmal brauchte es einige Zeit, bis wir zu Gottes Willen ja sagen konnten. Doch Gott hilft uns dann, nach seinem Willen zu leben.
Meine Berufung ...
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war der persönliche Anruf Gottes an mich,
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war ein stückweises Erkennen, bis ich dazu ja sagen konnte,
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war wie ein Blitzschlag in meinem Leben,
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ist für mich Anker in Anfechtungen,
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ist das feste Fundament in Krisenzeiten,
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hat Gültigkeit bis zum Lebensende.
Unsere Gesellschaft ist ständig im Wandel, aber der Auftrag unseres Gottes bleibt bestehen: seine Liebe an eine verlorene Welt weiterzugeben.
Als Diakonisse „um Gottes willen für den Menschen“ da zu sein erfordert Einsatzbereitschaft, Stabilität, Flexibilität und Mut.
Wenn Sie Interesse, Fragen, Kritik oder Anregungen haben, schreiben Sie uns. Wir antworten Ihnen gern so bald wie möglich.E-Mail: Zum Kontaktformular Nach obenWie geht es weiter - nach der Berufung?Der Anfang - Wenn Gott eine Frau zur Diakonisse berufen hat, bewirbt sie sich nach Gesprächen mit der Mutterhausleitung um Aufnahme in die Schwesternschaft.
Rechtlich gesehen gehört sie vom ersten Tag an voll zur Schwesternschaft:Die ersten ein bis zwei Jahre als Probeschwester – Frauen, die als Diakonisse leben möchten, leben im Mutterhaus. Sie tragen eine Probeschwesterntracht zur Gewöhnung an unseren Kleidungsstil, aber auch um ihre Berufung ohne inneren Druck überprüfen zu können. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten und verschiedene Praktika geben Einblicke in die Aufgaben der Schwesternschaft.
Die Probeschwester nimmt teil am geistlichen Leben der Schwesternschaft. Der biblische Unterricht hilft ihr, die Zusammenhänge in der Heiligen Schrift zu erkennen.
Die Diakonisse – Ist nach der Probezeit deutlich geworden, dass die Schwester fähig und bereit ist, verbindlich in der Gemeinschaft zu leben, wird sie in die Schwesternschaft aufgenommen. Sie erhält die Tracht.
Im gemeinsamen Gespräch und Gebet erbitten wir Weisung von Jesus Christus, wie sich der weitere Weg der Schwester gestalten kann. In den folgenden Dienstjahren liegen Ausbildung und/oder Berufserfahrungen.
Nach mehrjähriger Zugehörigkeit bekennt sich die Diakonisse vor der Schwesternschaft noch einmal verbindlich dazu, der Berufung Gottes treu zu bleiben. Danach wird sie von der Mutterhaus-Leitung zur Diakonisse eingesegnet. Sie trägt nun wachsende Verantwortung in der Gemeinschaft und im Dienst.
Der Ruhestand – Wir nennen ihn Feierabend. Die übliche Ruhestandsregelung gilt auch für uns. Wie in einer Großfamilie wollen wir einander unterstützen und tragen. Deshalb ist eine begrenzte Mitarbeit auch im Feierabend möglich. Lassen die Kräfte nach,
werden die Schwestern im "Feierabendhaus" versorgt. Wir erleben oft, dass sie dann den Dienst des Gebetes in besonderer Weise übernehmen.
So können wir bis zum Ende unseres Lebens Gott dienen und eingebunden in unserer Gemeinschaft leben.